Websites optimal drucken 29.01.2015

Papier verschwenden – aber richtig

Nicht alle Besu­cher einer Website glau­ben an das papier­lose Büro. Manchem liegt das Lesen auf Papier besser als am Bild­schirm (müssen wir da etwa unsere Online-Typo­gra­fie verbes­sern?). Zudem können auf Papier schnell und einfach Texte markiert und Rand­no­ti­zen ergänzt werden. Lesen und Schrei­ben auf dem Medium Papier ist für viele die direk­teste und einfachste Art und Weise der Arbeit mit Text. Daher gehört für uns zur Grund­aus­stat­tung einer profes­sio­nel­len Website ganz selbst­ver­ständ­lich eine opti­mierte Schwarz-Weiß-Druck­ver­sion für DIN A4 Hoch­for­mat. Heute wird die Druck­aus­gabe natür­lich über ein eigens dafür zustän­di­ges CSS-Style­sheet auto­ma­tisch gesteu­ert. Konzepte wie z.B. „Druck­ver­sio­nen“, die der User aktiv aufru­fen muss, gehö­ren der Vergan­gen­heit an. Usabi­lity und User Expe­ri­ence blei­ben nicht auf den Bild­schirm begrenzt, manch­mal geht die Custo­mer Jour­ney eben auf einem Blatt Papier weiter.

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Jedem Medium sein Layout

Anhand der darge­stell­ten Beispiele ist ganz klar erkenn­bar, worum es bei der Druck­op­ti­mie­rung in erster Linie geht:

  • Ausblen­den der Navi­ga­tion und inter­ak­ti­ver Elemente (da diese auf Papier noch nicht einmal in Holly­wood funktionieren)
  • Ersatz farbi­ger Text­her­vor­he­bun­gen in Head­lines und Einlei­tun­gen durch fette Auszeich­nung (da farbi­ger Text auf Schwarz-Weiß-Ausdru­cken geras­tert und unle­ser­lich wird)
  • Opti­mie­rung der Schrift­größe und Zeilen­länge auf den Satz­spie­gel des DIN A4-Formats
  • Basis­aus­stat­tung eines A4-Doku­ments: Loch­rand links und Logo rechts (weil wir das so ja auch von einem ordent­lich Brief­bo­gen erwarten)
  • Verzicht auf Hinter­grund­far­ben (da diese in den gängi­gen Brow­sern per Default für den Druck deak­ti­viert sind)
  • Auswahl geeig­ne­ter System­schrif­ten für den Druck (da Webfonts sich nun einmal nicht drucken lassen).